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Die beste Garderobe finden

Garderoben gibt es in einer reichhaltigen Materialvielfalt. Foto ©brizmaker stock adobe

Die gute alte Garderobe ist einfach nicht totzukriegen. Kein Wunder, denn schließlich braucht man sie immer noch. Zwar wacht sie längst nicht mehr über Regenmantel, Hut und Regenschirm allein, sondern bewahrt eher die Mäntel und Jacken auf, die gerade gebraucht werden – aber für das gewisse Quäntchen Ordnung sorgt sie nach wie vor.

Gott sei Dank vorbei sind jedoch die Zeiten, in denen Garderobenmöbel langweilige 08/15-Produkte waren, deren unspektakuläres Design nur dadurch erträglich wurde, dass man es mit mehreren Lagen Mänteln, Tüchern und Hüten zuhängte. Heute überzeugen Garderobenmöbel mit einem völlig neuen und innovativen Outfit, denn Einrichtungsdesigner haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen sich mit diesem Thema kreativ auseinander.

Überraschend auch, dass aus Designerhand stammende Garderobenmöbel noch nicht einmal teuer sein müssen. Im Handel sind durchaus viele preiswerte Modelle erhältlich, die nicht nur zweckmäßig sind, sondern auch hinsichtlich ihres Designs bestechen und echtes Hingucker-Potenzial besitzen.

Und dafür braucht man noch nicht einmal lange zu suchen, denn originelle und gleichzeitig bezahlbare Garderobenmöbel sind nicht nur in Einrichtungscentern und bei Möbeldiscountern, sondern auch im Baumarkt um die Ecke und ganz besonders im Internet zu finden. Egal, wie „billig“ die neue Garderobe auch sein mag – wichtig ist, dass sie gefällt!

Welches Material darf es sein?

Garderoben finden sich heute aus allen nur denkbaren Möbelmaterialien. Drei Klassiker möchten wir Ihnen im Folgenden etwas näher vorstellen

Garderobe aus Holz

Diese Garderobenform findet sich meistens in Privathäusern wieder. Mit vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten ist die Holzgarderobe bis heute sehr beliebt und hat ihren ganz eigenen Charakter. Es gibt sie als Wandgarderobe und freistehendes Modell, schlicht und schlank oder mit integriertem Spiegel usw.

Über die verschiedenen Holzarten ist je nach vorhandener Einrichtung zu entscheiden. Ob nun in einem Kieferbeschlag oder aus Buche, Kastanie, Eiche, Pinie, Mahagoni – Holzgarderoben sind genau wegen ihrer Vielfalt sehr gefragt. Eine Garderobe aus einer dunklen Holzart sorgt immer für ein etwas nostalgisches Flair, während eine in Buche oder Kiefer gehaltene Garderobe eher den jungen, erfrischenden Stil anspricht.

Garderobe aus Metall

Fast jeder Haushalt ist mit einer Garderobe ausgestattet, ob nun in Form schlichter Garderobenhaken an der Wand oder als komplettes Möbelstück. Ein Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf die Stabilität. Garderoben aus Metall sind besonders stabil ausgelegt und vertragen auch mehrere schwere Wintermäntel ohne Probleme. In kleineren Wohnungen oder Appartements ist eine Garderobe in Form von Metallhaken an der Wand meist ausreichend.

In großen Wohnungen oder Häusern oder auch in Geschäftsräumen sind dagegen Standgarderoben von Vorteil. Eine solche ist auch bei Haustierbesitzern sehr beliebt, sie bietet Platz für Schlüssel, Hundeleine und Snackbeutel für den Hund.

Große Garderobenständer sind oft mit einer langen Stange in der Mitte ausgestattet. Auf Kleiderbügeln können hier auch lange und schwere Winterjacken problemlos aufgehängt werden. Dieser Garderobenstil ist häufig auch in Praxen oder Büros zu finden.

Garderobe aus Edelstahl

Ob nun für die private Nutzung oder für Gewerberäume – eine Garderobe aus Edelstahl ist immer ein gute Investition. Anders als bei den herkömmlichen Garderoben aus Holz oder gar aus Kunststoff sind diese praktischen Möbelstücke sehr stabil. Sie halten also auch den großen Besuch im Winter mit diversen Jacken und Mänteln aus schweren Stoffen problemlos aus.

Allerdings muss die Garderobe aus Edelstahl zum Rest der häuslichen Einrichtung passen. Wer einen eher rustikalen Wohnstil bevorzugt, wird mit der Edelstahlgarderobe nicht das passende Möbelstück finden. Mit ihrer sachlichen-kühlen Optik gehört sie eher in moderne, schlicht gehaltene Einrichtungsstile.

Garderobenständer

Vorbei die Zeiten, da dem Garderobenständer mit Recht etwas Muffiges anhaftete, sahen die Modelle früher doch alle gleich aus – nämlich wie ein schmuckloses Gestell, das oben von einem Ring „gekrönt“ wurde, welcher reihum mit Kleiderhaken besetzt war. Gottlob hat mittlerweile auch das Thema Garderobenständer die dringend notwendige Modernisierung erhalten, so dass dieses Möbelstück heute in einer großen Vielfalt unterschiedlichster Designs und Farben angeboten wird.

Natürlich ist aber auch der klassische Garderobenständer noch erhältlich. Er ist aus Kunststoff, Holz oder Metall gefertigt, dabei betont schlicht gearbeitet, steht frei im Raum und seine in Augenhöhe in Kranzform angeordneten Haken warten darauf, mit Kleidungsstücken behängt zu werden. An der ursprünglichen Form und Verwendungsweise hat sich jedoch auch bei den modernen Ausführungen fast nichts geändert.

Zwar hat das damals übliche 08/15-Modell dank trendiger Designdetails und viel Mut zu Farbe und Hightech-Materialien ein beachtliches Facelift erfahren – trotzdem kann der Garderobenständer immer noch ohne Montage aufgestellt und so je nach Bedarf auch ganz einfach umpositioniert werden.

Dies ist übrigens der unschlagbare Vorteil dieses Möbelstücks, und so ist es insbesondere für kleine Wohnungen prädestiniert. Es kann überall dort hingestellt werden, wo man es benötigt – und braucht man es einmal nicht, so verschwindet es einfach irgendwo in einer Ecke.

Fazit

Die Auswahl an Garderoben in verschiedenen Farben, Formen und Stilen ist riesig, sowohl im Einzelhandel als auch online. Schon daran wird erkenntlich, dass die Garderobe längst nicht in der Versenkung verschwunden ist, sondern in den letzten Jahren eine echte Verwandlung erfahren hat.

In manchen Haushalten ist sie zum echten Designerstück avanciert und stellt den Mittelpunkt im Eingangsbereich dar. Wir wünschen viel Spaß beim Auswählen und Dekorieren.

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