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Das eigene Grundstück umzäunen – welche Zäune gibt es?

©andreusK / stock.adobe.com

Wer sein Grundstück einzäunen möchte, steht vor einer großen Auswahl an verschiedensten Arten von Zäunen. Dabei ist für jeden Geschmack etwas dabei, denn Zäune sind in unterschiedlichen Materialien, Farben und Ausführungen erhältlich. Auch preislich gesehen gibt es für jedes Budget einen entsprechenden Zaun. Ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium für den richtigen Zaun ist der Zweck, den der Zaun erfüllen soll. Wenn der Zaun nur die Abgrenzung zu benachbarten Grundstücken markieren soll, ist eine andere Art von Zaun geeignet, als wenn man mit dem Zaun möglichst viel Sichtschutz erzeugen möchte. Darüber hinaus muss der Zaun immer zu den baurechtlichen Bestimmungen passen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Klassische Staketenzäune und Maschendrahtzäune sind perfekt für ein kleines Budget.
  • Gabionen sind preislich etwas teurer, aber stark im Trend.
  • Lamellenzäune bieten optimalen Sichtschutz.
  • Jägerzäune, Stabmattenzäune und Metallzäune grenzen das eigene Grundstück optimal von den Nachbargrundstücken ab.

Eine altbewährte Art von Gartenzäunen sind Staketenzäune. Hierbei werden einzelne Zaunlatten mit beliebigem Abstand in den Boden gesteckt und mit Hilfe von Draht oder Schnüren miteinander verbunden. Staketenzäune wirken rustikal und passen deshalb am besten zu Grundstücken, die naturbelassen und wild gestaltet sind. Auch in Bezug auf den Preis gehören Staketenzäune zu den günstigeren Alternativen.

Lamellenzäune eignen sich besonders, wenn man möglichst viel Sichtschutz haben möchte. Dadurch, dass die Lamellen waagerecht und dicht aneinander angebracht sind, entstehen keine Lücken und man ist vor neugierigen Blicken geschützt. Bei der Auswahl des Materials für Lamellenzäune kann ganz klassisch auf Holz gesetzt werden, jedoch gibt es auch Ausführungen aus WPC oder Aluminium. WPC ist ebenfalls in Holzoptik erhältlich und überzeugt durch einen niedrigen Pflegeaufwand. Preislich gesehen bewegen sich Lamellenzäune im Mittenfeld.

Der Maschendrahtzaun gehört zu den beliebtesten Zaunarten. Der Zaun ist aus Draht geflochten, so dass sich viele kleine Vierecke ergeben. Um den Draht vor den Wettereinflüssen zu schützen, ist er oft mit Kunststoff überzogen oder verzinkt. Sichtschutz kann mit einem Maschendrahtzaun kaum geschaffen werden, jedoch eignet er sich wunderbar als Rankgitter für kletternde Pflanzen. Zudem ist diese Art von Zaun sehr günstig in der Anschaffung.

Eine weitere gängige Zaunart ist der Stabmattenzaun, den es entweder als Einstabmattenzaun oder als Doppelstabmattenzaun gibt. Einstabmattenzäune sind aus waagerechten und senkrechten Stahldrähten gefertigt, die miteinander verschweißt sind. Ein Doppelstabmattenzaun kann als aufgedoppelter Einstabmattenzaun verstanden werden, wodurch noch mehr Stabilität gewonnen wird. Auch diese Art von Zaun ist preislich günstig und langlebig.

Zu den größten Zauntrends aus den letzten Jahren gehören Gabionen. Dies sind Zäune aus mit Steinen befüllten Gitterkörbern. Es gibt eine breite Auswahl an verschiedenen Steinen, die sich in der Farbe und der Größe unterscheiden. Die unterschiedlichen Steinarten können auch kombiniert werden, damit der Gabionenzaun nicht zu monoton wirkt. Diese Art von Zaun zeichnet sich durch einen sehr geringen Pflegeaufwand aus, ist aber vergleichsweise teurer.

Jägerzäune bestehen aus über Kreuz genagelten Latten, wodurch ihr charakteristisches Rautenmuster entsteht. Sie zählen zu den klassischen Zaunarten und sind meist sehr niedrig. Dadurch bieten Jägerzäune keinen wirklichen Sichtschutz. Darüber hinaus können sich Eindringlinge ohne große Mühe Zugang zum Grundstück verschaffen.

Wer auf Langlebigkeit und Stabilität Wert legt, kann auf Metallzäune setzen. Diese Zäune gibt es in den verschiedensten Stilen und Ausführungen. Der Pflegebedarf von Metallzäunen ist sehr niedrig, da sie witterungs- und farbbeständig sind. Insbesondere im osteuropäischen Ausland, z.B. Zäune aus Polen oder Ungarn, kann man gute Schnäppchen machen. Die Firmen bieten teilweise sogar einen Montageservice in Deutschland an.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Jägerzäune und Staketenzäune besonders dafür eignen, die eigene Grundstücksgrenze zu markieren. Wem aber Sichtschutz wichtig ist, sollte lieber zu Lamellenzäunen oder Gabionen greifen. Metallzäune, Stabmattenzäune und Maschendrahtzäune grenzen das Grundstück sicher ab, bieten aber weniger Sichtschutz. Die preislich günstigsten Zaunarten sind Maschendrahtzäune und Staketenzäune. Tiefer in die Tasche greifen muss man für Gabionen. Alle anderen Zaunarten bewegen sich im preislichen Mittelfeld.

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