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Gartenwege anlegen – diese Möglichkeiten gibt es

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Wege sorgen für eine Strukturierung des Gartens und verbinden die Terrasse vor dem Wohnhaus, mit den Gemüsebeeten, der Gartenlaube und dem Gartenteich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Gartenwege anzulegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Den Wegverlauf genau planen.
  • Das Material mit Bedacht auswählen.
  • Für ein belastbares Fundament sorgen.

Am Anfang steht die Planung

Gartenwege teilen den Garten in verschiedene Bereiche auf und bieten die Möglichkeit komfortabel von einem Punkt zum anderen zu gelangen. Es ist wichtig, dass diese Wege durchdacht angelegt sind, denn sie lassen sich nur mit viel Aufwand wieder verändern.
Am besten ist es, sich vorab einen genauen Plan vom Garten zu machen und hier die geplante Wegführung schon einmal einzuzeichnen. Grundsätzlich werden Wege mal mehr mal weniger stark frequentiert. Sich zu überlegen, warum und wie oft ein Weg überhaupt genutzt werden wird, kann hilfreich sein bei der Entscheidung, ob ein Weg Haupt- oder Nebenwege ist.

Häufig genutzte Ziele sind beispielsweise:

  • Terrasse am Haus bzw. Gartenhaus
  • Sitzecke im Garten
  • Schuppen mit Regentonne
  • Komposthaufen
  • Sandkasten und Kinderschaukel
  • Gartenteich

Diese Wege einmal abzustecken, hilft dem Vorstellungsvermögen auf die Sprünge. Sie müssen später ohnehin markiert werden.

Die Details ins Auge fassen

Es gibt verschiedene Aspekte, die feststehen müssen, bevor es mit dem Wegebau losgeht.
Ein Weg muss ausreichend breit sein, vor allem wenn Personen aneinander vorbeilaufen müssen oder Platz für die Schubkarre sein soll. 60 cm sind hier ein Mindestmaß. Mehr Komfort bietet eine Wegbreite von 120 cm.
Der Verlauf muss in einer endgültigen Version auf dem Plan eingezeichnet sein. Sollen die Wege geschwungen geführt werden oder gerade verlaufen?
Ist eine Beleuchtung angedacht oder sollen die Wege unbeleuchtet bleiben? Falls Kabel verlegt werden sollen, ist das mit einzuplanen.

Das Wegematerial

Beim Material gibt es viel Auswahl. Zu den losen Wegmaterialien, die sich harmonisch in einen Garten einfügen sollen, zählen Rindenmulch, Holzhäcksel, Marmorkies, Splitt und grober Sand. Hier kann es allerdings bei starken Regenfällen Probleme geben. Auch lassen sich solche Wege mit der Schubkarre oder dem Rasenmäher schlecht befahren. Für Nebenwege ist das akzeptabel, aber Hauptwege sollten besser mit Pflastersteinen oder Plattenbelägen versehen werden. Hier wird zwischen Natur- und Betonsteinen unterschieden, die es in verschiedenen Größen und Formaten gibt.
Auch können beispielsweise alte Klinkersteine oder gebrannte Ziegelsteine von einem Abbruchhaus für neue Wege upgecycelt werden.
Besonders dekorativ sehen Wege aus unterschiedlichen Wegbelegen aus. So lassen sich zum Beispiel Betonplatten sehr schön mit Naturstein-Kleinpflaster kombinieren oder mit Split. Auch übriggebliebene Steine von einem anderen Projekt können eingebunden werden, wenn sie passend erscheinen.
Weiterhin ist ein Wegebau aus wetterfestem Holz möglich. Infrage kommen beispielsweise Terrassendielen.
Wer möglichst viel Rasenfläche erhalten möchte, kann Trittsteine verwenden. Hier erspart man sich einen großen Erdaushub. Die Steinplatten können aus Naturstein oder Beton sein, rund oder eckig und werden einfach in eine mit dem Spaten ausgehobene Vertiefung gelegt, sodass sie bodengleich sind.

Auf das Fundament kommt es an

Nichts ist schlimmer, als ein Weg, der absinkt. Ein Fundament aus verschiedenen Schichten kann das verhindern.
Die Erde muss deshalb für Hauptwege, die gepflastert werden sollen, bis zu einer Tiefe von 40 cm abgetragen werden. Für saubere Kanten sorgt eine Randeinfassung aus Rasenkantensteinen oder -blechen, denen Zementmörtel Halt gibt. Auch Holzpalisaden erfüllen ihren Zweck, verrotten allerdings mit den Jahren.
Splitt oder grober Sand folgen auf eine Schicht aus Kies oder Schotter. Diese obere Schicht muss gut eingeebnet werden, bevor gepflastert, verdichtet und verfugt wird. Bei längeren Wegen müssen sicher ein Bagger und anderes schweres Gerät zum Einsatz kommen.

Fazit

Es gibt eine Vielfalt an Möglichkeiten, Gartenwege anzulegen. Simple Wege bestehen aus einfach aufzubringendem Material, müssen aber von Zeit zu Zeit aufgearbeitet oder erneuert werden. Hauptwege müssen belastbar und beständig sein. Deshalb ist es besser, sie zu pflastern oder mit Wegeplatten zu versehen.

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